Fachbegriffe - rund um das Wasser - kurz erklärt.
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Im Gewässer-Leitfaden werden in alphabetischer Reihenfolge häufig benutzte Bezeichnungen bei der Untersuchung und Bewertung von Wasser und ihre Bedeutung für Teichgewässer, insbesondere naturnahe Schwimmteiche, Koiteiche und Biotopteiche erklärt. Im Umgang mit Wasseruntersuchungen noch Ungeübte können so chemische und biologische Wasserparameter besser beurteilen und durch entsprechenden Querverweise und praxisbezogene Tipps schneller eingreifen, wenn Probleme zum Beispiel mit Algen, kranken Fischen oder schlechtem Pflanzenwuchs behoben werden müssen.
= Milieu mit Anwesenheit von freiem und gebundenem Sauerstoff (vgl. anaerob). Die Bewohner eines Teichgewässers, wie beispielsweise Fische, Insekten, Wasserflöhe oder Mikroorganismen, sind auf ein aerobes Milieu angewiesen.
= einfach gebaute, kleine Pflanzen, die schwebend (Schwebalgen) oder fest aufsitzend (Fadenalgen) im Wasser leben. Sie unterscheiden sich von den so genannten höheren Wasser- und Landpflanzen in ihrem Bau und ihrer Lebensdauer. Sie sind jedoch genau wie alle anderen Pflanzen zur Photosynthese fähig. Durch ein Überangebot eines oder mehrerer Nährstoffe kommt es zu einer Verschiebung des C:N:P-Verhältnisses und als Folge setzt ungebremstes Wachstum der Algen ein. Obwohl Algen für die vielfältige Lebensgemeinschaft eines Teiches wichtig sind, bedroht der ungebremste Wuchs das gesamte Ökosystem des Teichs infolge steigenden pH-Werts und Sauerstoffmangel, besonders nachts.
= so genanntes „grünes Wasser“ oder „Wasserblüte“ wird im Teichgewässer durch Schwebealgen verursacht. Der explosionsartigen Vermehrung mit häufig totaler Sichtbehinderung geht in aller Regel eine manchmal kaum merkliche kolloide Trübung voraus. Im Verlauf dieser kolloiden Trübung kommt es zu einem Überangebot an Nährstoffen, weil beteiligte Mikroorganismen kolloidale Verunreinigen zu Dünger verarbeiten. Künstliche Teichgewässer werden in der Regel mit Leitungs-, Brunnen- oder Regenwasser gefüllt und verfügen aus diesem Grund erfahrungsgemäß immer über ausreichende, viel häufiger allerdings über deutlich mehr Nährstoffe, als von vorhandenen Wasserpflanzen verbraucht werden.
Mikroorganismen benötigen für einen optimalen Stoffwechsel ein bestimmtes C:N:P-Verhältnis der Nährstoffe zueinander. Als ideal gilt ein Kohlenstoff-Stickstoff-Phosphor-Verhältnis von 100:10:1. Bei diesem Verhältnis werden organische und anorganische Verbindungen effizient abgebaut und Algen verursachende Nährstoffe, insbesondere Phosphor, eliminiert. Im künstlichen Teichgewässer sind die Verhältnisse völlig anders als in freien und großen Naturgewässern, wo es lediglich zeitweise zum Austausch von nährstoffreichen Tiefenwasser mit nährstoffarmen Oberflächenwasser kommt. Während in natürlichen Seen die im freien Wasser „schwebenden“ Algen von winzigen Krebsen und Einzellern gefressen werden und diese dann wiederum von Fischen, ist diese Entwicklung auf künstliche Teiche, schon wegen der geringen Wassertiefe, nicht übertragbar. Wasserpflanzen reduzieren zwar die Nährstoffe, aber eben nicht genügend, wie ja durch die Anwesenheit von Schwebealgen deutlich wird. Algen vertilgende Wasserflöhe und Einzeller sind nicht in relevanten Mengen vorhanden und schwimmen erst einmal Fische im Teich, wird man sie wohl auch vergebens suchen.
Die Algenblüte hält weiter an; es kommt es zur Verschiebung des beschriebenen C:N:P- Verhältnisses. Und nun sind es paradoxerweise die Mikroorganismen selbst, deren eingeschränkte Stoffwechseltätigkeit zur weiteren Fehlentwicklung des Teichgewässers beiträgt.
Für die Bekämpfung von Algenblüten ist es üblich, UVC-Wasserklärer, wie sie beispielsweise in der Getränkeindustrie zur Desinfektion verwendet werden, einzusetzen. In der Tat werden damit Schwebealgen in den meisten Fällen beseitigt. Der Einsatz von UVC-Wasserklärern beseitigt indessen nicht die Ursachen einer Algenblüte, sondern bekämpft lediglich die Symptome. Die FFL-Richtlinie für naturnahe Schwimmteiche verbietet darüber hinaus den Einsatz von UVC-Wasserklärern. Der aufgeklärte Teichbesitzer wird inzwischen bemerkt haben, dass auch ein energieaufwändiger UVC-Dauereinsatz Teichwasser zwar klar aber nicht algenfrei hält. Algen sind scheinbar boshaft und auch noch erfinderisch: Statt in der schwebenden Variante kommen sie jetzt quasi durch die offene Hintertür als fädige Verwandte herein und entwickeln sich, werden die Ursachen nicht beseitigt, regelmäßig zur Algenplage. Werden indessen die Ursachen von Algenblüten beseitigt statt an den Symptomen herum zu kurieren führt das im Ergebnis dazu, das Schwebealgen erst gar nicht in einer die Sicht behindernden Konzentration entstehen und der ausufernde Wuchs von Fadenalgen in störende Größenordnungen eingeschränkt wird.
= explosionsartige Zunahme von Algenblüten und Fadenalgen infolge Nährstoffeintrag, Temperaturanstieg und Licht. Insbesondere die Zufuhr von Phosphor und Stickstoff sind für übermäßiges Wachstum verantwortlich.
Als Algenblüte bezeichnet man fälschlicherweise jede Art von Wassereintrübung, auch wenn Schwebealgen daran nicht beteiligt sind. So genanntes „grünes Wasser“ kann auch andersfarbig aussehen, beispielsweise „rot“ , „braun“, „gelb“ oder einfach nur „trüb“ und die Sicht mehr oder weniger behindern. Schwebealgen können, müssen daran jedoch nicht beteiligt sein.
Ursachen von übermäßigem Algenwuchs:
Die Ursache für eine Algenblüte durch Schwebealgen besteht aus einer anfänglichen Trübung durch winzig kleine Schwebstoffe, die als Kolloide bezeichnet werden. Kolloide sind Wegbereiter der Algenblüte.
Kurze oder lange Fäden bildende Algen werden umgangssprachlich als Fadenalgen bezeichnet und vermehren sich bei zunehmender Nährstoffbelastung (Eutrophierung) genau wie Schwebealgen explosionsartig. Sonneneinstrahlung und klares Wasser begünstigen die Vermehrung von Fadenalgen.
Auswirkungen:
In den unteren Wasserschichten sterben Algen wegen Lichtmangel ab und werden durch Mikroorganismen zersetzt die einen hohen Sauerstoffbedarf haben. In der Folge führt dann der Sauerstoffmangel zur Rücklösung von vorher gebundenem Phosphat, was erneut zur Eutrophierung und damit zu weiterem unerwünschten Algenwuchs beiträgt. Gleichzeitig reduzieren die beteiligten aeroben Mikroorganismen ihren Stoffwechsel oder stellen die Arbeit ganz ein. Hält dieser Zustand an, führt das zum „umkippen“ des Gewässers wegen fehlenden Sauerstoffs. Bei Algenwuchs liegt regelmäßig gleichzeitig auch Kohlensäuremangel vor und es stellen sich hohe pH-Werte im extremen alkalischen Bereich von über 10 ein. Ein hoher pH-Wert bewirkt eine dramatische Reduzierung der Stoffwechseltätigkeit der für den Schadstoffabbau verantwortlichen Bakterien. Für Fische und alle übrigen Teichbewohner kann es jetzt zur Vergiftung durch Ammoniak kommen.
Abhilfe:
Kolloide Trübstoffe sind Wegbereiter jeglicher Algenplagen und werden daher rechtzeitig, also noch bevor sich eine Algenblüte entwickelt, aus dem Teichwasser entfernt. Die Korrektur einer drohenden Fehlentwicklung besteht hauptsächlich darin, dass alle überschüssigen Nährstoffe beseitigt und ein optimales C:N:P-Verhältnis hergestellt wird. Nur so kann man einer Massenvermehrung von Schwebealgen und Fadenalgen vorbeugen. Mit Teichkraft Optimal-Kombi 1+2, einem aus zwei Komponenten bestehendem Universalmittel für die kolloide Trübstoffbeseitigung, werden Fehlentwicklungen einfach, schnell und nachhaltig korrigiert. Die Nährstoffe liegen nach der Behandlung wieder im richtigen Verhältnis vor. Die Reinigungsleistung der Mikroorganismen nimmt wieder zu. Das Resultat ist sichtbar: Klares und gesundes Wasser.
Gänzlich anders muss vorgegangen werden, wenn beispielsweise bei scheinbar klarem Wasser es bereits zu einer Massenentwicklung von fädigen Algen gekommen ist. Droht der Wuchs von Fadenalgen eine störende Größenordnung anzunehmen, muss umgehend gehandelt werden. Ein lokal wirkendes Mittel ist einem systemisch wirkenden Mittel, bei dem der gesamte Teichinhalt behandelt werden muss, unbedingt vorzuziehen. Systemisch wirkende Mittel enthalten häufig Kupfer, ein Schwermetall, dass sich im Gewässer anreichert und dann zusätzliche Probleme bereitet. Auch ist meistens der Literinhalt eines Teiches nicht bekannt, so dass eine exakte Dosierung nicht möglich ist. Im Unterschied dazu ist ein lokal wirkendes Anti-Algenmittel, wie der Multi-Algenvernichter 02-Clean aus der TeichkraftCollection problemlos und erfreulicherweise auch noch besonders einfach und sparsam in der Anwendung. Ein wichtiger Teil des Wirkstoffes besteht aus Sauerstoff und darf darum auch in Schwimmteichen angewendet werden. Sind Fadenalgen erst einmal beseitigt, sorgen spezialisierte Mikroorganismen, wie sie in Teichkraft Schlamm-Minus enthalten sind, für die weitere Mineralisierung. Dabei wird der pH-Wert durch entstehende Kohlensäure normalisiert und die Gleichgewichtslage des Gewässers verbessert.
Tipp:
Wer regelmäßig Probleme in seinem Teich mit Algen, Fischkrankheiten oder Pflanzenwuchs hat, sollte einmal über brauchbare Alternativen zur heute üblichen Betriebsweise von Teichgewässern nachdenken. Das Prinzip der biologischen Wasserklärung ist schließlich so alt wie es Leben auf unserem Planeten gibt und funktioniert dank Forschung und Entwicklung im BELLvital Boden- und Wandfiltersystem besser als je zuvor.
Substanzen, deren Lösungen mit Wasser alkalisch reagieren (pH-erhöhend wirken; bitter schmecken) und Hautreizungen verursachen.
Liegt im Wasser in einem vom pH-Wert und von der Temperatur abhängigen Dissoziationsgleichgewicht mit Ammonium (NH4 ) vor. Bei hohen pH-Werten liegt also ein größere Anteil von Ammoniak vor. Ammoniak ist stark fischgiftig ab einem Gehalt von 0,05 mg/l .Bei höheren pH-Werten infolge Kohlensäureverbrauch durch veralgte und verkrautete Gewässer ist eine Ammoniakvergiftung zu befürchten. Saure und veraltete Fischgewässer verfügen darüber hinaus über erstaunlich hohe Mengen von 30-40 mg/l Ammonium und mehr. Ein (Teil-)Wasserwechsel führt häufig zu einer (weiteren) Erhöhung des pH-Wertes und damit zur Abspaltung von fischgiftigem Ammoniak und als Folge oft genug zur Katastrophe.
Ursachen: Hoher pH-Wert infolge Kohlensäureentzug durch Algen und Pflanzen.
Auswirkungen: Algen wachsen - Pflanzen kümmern; Kiemenschäden bei Fischen, Fischsterben
Abhilfe:
Algen schnellstens beseitigen durch Teichkraft Multi-Algenvernichter 02-Clean. Die Erhöhung der Karbonathärte/Gesamthärte verhindert nach neuen Erkenntnisse nicht einen durch Kohlensäuremangel verursachten hohen pH-Wert, siehe auch SBV. Bei drohender Ammoniakvergiftung mit Teichkraft pH–Minus den pH-Wert langsam absenken. Bei stark karbonathaltigem Wasser ist die Bildung von Kohlensäure zu beachten, daher pH-Wert nur in kleinen Schüben (½ Einheit pro 15-30 Minute senken, damit überschüssige Kohlensäure zwischendurch immer wieder entweichen kann. pH-Wert während der Maßnahmen ständig überwachen. Mit sinkendem pH-Wert wandelt sich das Ammoniak wieder zurück zum ungiftigen Ammonium; in diesem Fall ohne Bakterienhilfe. Die Giftwirkung von Ammoniak wird leicht mit Sauerstoffmangel oder Kohlensäureüberschuss verwechselt.
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fällt im Teichgewässer in Form von Futterresten und Fischkot mit einem hohen Stickstoffgehalt von bis zu 20% an. Ammonium bzw. Ammoniak entsteht aber nicht nur ausschließlich durch bakterielle Zerlegung von Eiweiß, sondern wird ständig als Kot und Urin, größtenteils sogar über die Kiemen der Fische, ausgeschieden. In biologisch eingefahrenen Filtern und Teichgewässern wird der zuvor organisch gebundene Stickstoff unter Mithilfe von Bakterien in anorganische Form als Ammonium überführt. Für den Umbau von Ammonium bis zur Nitratstufe wird außer den erwähnten Bakterien vor allem Sauerstoff benötigt. Um 1 mg Ammonium abzubauen werden 4,5 mg Sauerstoff benötigt.
Ammonium gilt als relativ harmlos, ist aber ein Indikator für Verschmutzung und verwandelt sich je nach pH-Wert um in Ammoniak (NH3), ein fischgiftiges Gas. Bei einer Wasseranalyse wird die Summe von Ammonium und Ammoniak gemessen sowie der pH-Wert. Handelsüblichen Wassertest-Kits sind häufig Tabellen beigelegt aus denen Zusammenhang zwischen pH-Wert und dem Mengenverhältnis Ammonium/Ammoniak erkennbar wird.
Ursachen: Hohe Ammoniumwerte weisen meist auf eine unzureichende Nitrifikation hin, gerade bei frisch angelegten Teichen oder nach der Inbetriebnahme von neuen Filtersystemen. Aber auch so genannte alte, manchmal regelrecht verjauchte Gewässer, weisen häufig erstaunlich hohe Mengen Ammonium auf.
Auswirkungen: Für Teichbewohner in der normal vorkommenden Konzentration bei pH-Werten unter 7,5 ungiftig. Gefahr für Teichbewohner durch die Bildung von Ammoniak bei hohen pH-Werten.
Abhilfe: Zusatz von Teichkraft Teichstarter 2 in 1, das sind aktive spezialisierte autotrophe Mikroorganismen aus der TeichkraftCollection.
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= Milieu ohne Anwesenheit von freiem oder gebundenen Sauerstoff (vgl.anoxisch) Für Lebewesen sind solche anaeroben Zustände sehr bedrohlich, weil ihnen praktisch der Sauerstoff zum Atmen fehlt. Außerdem bilden sich bei anaeroben Abbau von organischer Substanz Faulgase, die u.a. eine giftige Wirkung auf Fische haben. Teichkraft Oxy-Kalk P setzt nach dem Absinken auf den Teichboden Sauerstoff frei und hilft damit, Mangelsituationen, wie sie beispielsweise bei winterlichen Temperaturen entstehen, auszugleichen.
= negativ geladene Ionen, beispielsweise Chlorid-Ion
Wasseruntersuchungen mit Hilfe des BELLvital-Wasseranalysekoffers. Ermöglicht die schnelle Erfassung der wichtigsten Wasserparameter: pH-Wert, Sauerstoff, Leitwert, Temperatur und KH. Weitere Wasserparameter können mit handelsüblichen Testbestecken oder im BELLvital-Wasserlabor von erfahrenen Dipl. Biologen mittels Photometer vorgenommen werden. Insbesondere photometrische Nährstoffanalysen sind viel aufschlussreicher als die Feststellung der üblichen Wasserwerte.
= Milieu ohne freien Sauerstoff, aber mit oxidierenden Verbindungen, deren gebundener O2 von Mikroorganismen veratmet werden kann, beispielsweise bei der Denitrifikation.
= Aufnahme von anorganischen und organischen Stoffen durch Organismen zur Energiegewinnung oder zum Aufbau von Biomasse.
= Ernährungsweise, bei der anorganische Kohlenstoffverbindungen für den Aufbau der eigenen Körpersubstanz verwendet werden; beispielsweise Pflanzen. (siehe auch Nitrifikanten)
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die neben den Pilzen organisches Material abbauen, mineralisieren und damit wieder mobilisieren. Ohne diese Tätigkeit der Mikroorganismen wären alle stofflichen Reserven eines Ökosystems sehr bald biochemisch erschöpft. In künstlichen Teichgewässern lässt die Aktivität der Bakterien nach und muss regelmäßig aufgefrischt werden. Dafür stehen die spezialisierten Mikroorganismen wie sie in Teichkraft Teichstarter 2 in 1 und in Teichkraft Schlamm Minus enthalten sind, zur Verfügung.
= die Bodenzone eines Gewässers; also des Teiches.
= Gesamtheit der im Benthal lebenden Organismen (auch Bodenfauna). Dazu gehören z.B. Mückenlarven, Schlammwürmer, Insektenlarven und Kleinkrebse.
= Sauerstoffmenge, die für den aeroben mikrobiellen Abbau organischer Biomasse benötigt wird. Gewöhnlich als BSB5 für den Abbau in den ersten 5 Tagen bei einer Temperatur von 20°C angegeben.
= Lebensgemeinschaft von Bakterien, Pilzen, Algen, Protozoen.
Biofilme werden als so genannte Schleimschicht wahrgenommen und gelten als Urform des Lebens.
Sie sind einerseits ein wichtiger Baustein bei der biologischen Wasserreinigung durch gezielte Abfallbeseitigung und Entkeimung innerhalb von zum Patent angemeldeten BELLvital Wand- und Bodenfiltersysteme, anderseits sind sie an den sichtbaren Grenzflächen von Folien, Dekorationen und Wandaufbauten unerwünscht, weil der nährstoffreiche Biofilm zum Aufwuchs von Algen in störender Größenordnung führt.
= Ausfällung von kohlensaurem Kalk (CaCO3.) durch Kohlensäure-Entzug (CO2) infolge unkontrolliertem Pflanzen- und Algenwachstum. Während der Vegetationsperiode nehmen schnellwüchsige Pflanzen und Algen große Mengen von Mineralstoffen auf sowie auch Kohlensäure (CO2) Bei einem Mangel an Kohlensäure sind Wasserpflanzen in der Lage stattdessen mit ihrer Blattunterseite Hydrogenkarbonat HCO3 aufzunehmen, dass CO2 zu entreißen und die verbleibenden OH-Ionen an der Blattoberseite auszuscheiden. Das führt zur Ausfällung von Calziumcarbonat (CaCO3) und wird als biogene Entkalkung bezeichnet. Unter diesem (biologischen) Vorgang leiden Teichinsassen. Wer also Pflanzen liebt und auch sonst keine tierquälerischen Ambitionen gegenüber seinen Teichfischen verspürt (gefährliche pH-Wert-Erhöhung) stoppt den Vorgang der „biogenen Entkalkung“ rechtzeitig. Algen bekämpfen und Massenentwicklung verhindern, Unterwasserpflanzen auslichten und Anreicherung mit spezialisierten Mikroorganismen für eine erhöhte Kohlensäureproduktion gehören in den Maßnahmenkatalog.
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Anmerkung: Mit diesem Begriff wird ständig Missbrauch getrieben, vermutlich weil man in dieser Formulierung viel von dem „verstecken“ kann, was sonst ohnehin kaum jemand versteht. Die Definition von KÜHL und MANN ist dagegen klar und schlüssig. Danach wird das biologische Gleichgewicht definiert als ein „richtiges Verhältnis von Produzenten, Konsumenten und Reduzenten zueinander.“ Die Produzenten bauen aus anorganischem Material organische Substanz auf; die Konsumenten „verbrauchen“ die von den Produzenten gebildete Substanz unter Zuhilfenahme von Sauerstoff und Abgabe von Kohlensäure“. Die Reduzenten mineralisieren die tote organische Substanz und wandeln sie in anorganische Verbindungen zurück.
Eine Gleichgewichtslage wäre beispielsweise dann gegeben, wenn die anfallenden Nährstoffprodukte (Phosphat, Ammonium, Nitrat, Harnstoff) in exakt der Menge von den Wasserpflanzen aufgenommen würden, wie sie nachgeliefert werden. Das ist bestenfalls in sehr großen Naturgewässern der Fall, im Teich wird sie erst eintreten, wenn dieser dann nur noch eine sehr entfernte Ähnlichkeit mit der allgemeinen Vorstellung von einem Gartenteich aufweist; er wäre dann schlichtweg zugewachsen.
Insofern muss man helfend und mit der gebotenen Umsicht eingreifen, wenn man verhindern will, das einem künstlichen Biotop infolge von Nährstoffansammlungen und daraus resultierenden unkontrolliertem Wachstum, insbesondere von Algen, das Aus droht.
Darunter versteht man Wasserorganismen, die je nach Form und Anzahl ihres Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins die Wassergüte anzeigen. Eingeschlossen sind einzellige Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Algen etc.) ebenso wie größere Formen (Laichkräuter, Krebse, Fische, Insekten, Larven, usw.)
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besteht aus einem aufgeschlossenen und dann zu Pellets verarbeitetem Gemisch aus speziellem Weißtorf, Gerstenstroh und Erlenrinde. Das Naturprodukt ist eine von 2 Komponenten im Teichkraft Teichstarter 2 in 1 aus der TeichkraftCollection und ein besonders wirksamer biologischer Wasseraufbereiter, der Chelatoren enthält, aggressives Leitungswasser entschärft und so umgehend fisch- und pflanzentauglich macht. Die in der flüssigen Komponente 2 enthaltenen Nitrifikationsbakterien aktivieren sofort nach Zugabe die Filterfunktion und vermeiden den Anstieg von fischgiftigen Nitrit. Die Senkung des pH-Wertes erfolgt sowohl durch die enthaltenen Huminsäuren als auch infolge der Kohlensäure produzierende Mikroorganismen, welche die organischen Bestandteile zersetzen und dadurch einem übermäßigen Algenwuchs infolge Kohlensäuremangels vorbeugen. Die Anwendung empfiehlt sich nicht nur bei neu angelegten Teichen und nach dem Wasserwechsel sondern vor allem auch im Frühjahr, wenn der Filter gestartet wird. Auch nach einer durchgeführten Algenbekämpfung mit dem Multi-Algenvernichter 02-Clean entsteht ein natürlicher Schutz vor erneutem massiven Algenbefall infolge eines ausgewogenen intakten Nährstoffhaushaltes und einer aktiven Mikrofauna.
= auf Lebewesen bezogen
Gefahrstoffinformationen von Biozidprodukten auf Grundlage des Chemikaliengesetzes und der Richtlinie 98/8/EG (Biozid-Produkte-Richtlinie). Vorgesehen ist ein Zulassungsverfahren für biozide Wirkstoffe. Darunter fallen beispielsweise auch alle Wirkstoffe, die lebende Organismen schädigen, vertreiben oder vernichten und zwar unabhängig davon, ob die Wirkungsweise durch chemische oder biologische Wirkstoffe hervorgerufen wird. Als Biozidprodukt gelten grundsätzlich alle Algenvernichter und müssen daher entsprechend den Richtlinien gekennzeichnet sein.
Gemeinschaft von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen in einem Lebensraum. Die Stabilität einer vielfältigen Artengemeinschaft in einem Teichgewässer ist Garant für ein ökologisches Gleichgewicht.
Durch eine Vermischung von Meer- und Süßwasser entsteht Brackwasser. Die Salinität reicht von 0,5 – 18 ‰.
(Erdalkalimetall) Grundsubstanz für die verschiedenen Formen von Kalk
und unentbehrlich für Fische und Schalentiere zum Aufbau des Knochengerüstes sowie zur Zellwandbildung bei Pflanzen. Calzium ist ein wichtiger Bestandteil der Wasserhärte, wird laufend verbraucht und sollte durch Teichkraft Teichoptimal Kombi 1 dem Teichgewässer regelmäßig zugeführt werden.
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(siehe kohlensaurer Kalk)
existiert nicht in Pulverform, sondern entsteht erst im Wasser durch die Verbindung Kalk und Kohlensäure.
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ist ein giftiges Gas mit einem typischen Geruch. Wird im Leitungswasser nur selten eingesetzt und spielt daher eher eine untergeordnete Rolle bei der Teichwasseraufbereitung. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Nach einem Hinweis des bekannten Zoologen und Verhaltensforschers Vitus B.Dröscher werden Karpfen (Koi) bei Vorhandensein von Chlor von einer „Schlafkrankheit“ befallen, aus der es kein Erwachen mehr gibt. Es genügen bereits winzige Mengen von 0,1 bis 0,2 Milligramm Chlor pro Liter, also weniger als in unserem städtischen Leitungswasser (wenn es eingesetzt wird) vorhanden ist, um auf die Fische als tödliche Dosis zu wirken. Zunächst beginnen die Koi, wie toll herumzutoben, dann schlafen sie ein. Der Atemrhythmus der Kiemenklappen wird immer langsamer und nach 30-40 Stunden sind sie tot. Chloriertes Leitungswasser wirkt als Droge auf das Schlafzentrum im Hirn des Fisches.
Während Chlor giftig ist, hat dasselbe Element in Ionenform andere Eigenschaften und ist z.B. zu ca. 2/3 im Kochsalz enthalten. Bei sehr großen Mengen an Chlorid reagieren Wasserpflanzen mit Wuchsverschlechterung.
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Darunter versteht man das molare Verhältnis der drei Elemente Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor zueinander im Wasser. Nur bei einem stimmigen Verhältnis der drei Komponenten zueinander funktioniert der Stoffwechsel der für den Schadstoffabbau verantwortlichen Mikroorganismen effektiv. Das optimale Verhältnis liegt bei 100:10:1. Im Teich beispielsweise liegt Phosphor regelmäßig in einem wesentlich höheren Verhältnis und auch Stickstoff häufig im Überschuss vor. Das liegt daran, dass abgestorbene Algen und Pflanzen die gespeicherten Nährstoffe wieder ins Wasser abgeben. Beispielsweise sterben bei einer Wasserblüte die unteren Schichten der Schwebealgen wegen Lichtmangel ab und es kommt zu einer spontanen Anreicherung von Biomasse, zu erkennen an einer mehr oder weniger
ausgeprägten Eintrübung von fein verteilten Substanzen im Wasser, so genannter Kolloide.
Im Unterschied zu natürlichen Gewässern, wo sich die Mikroorganismen beim erhöhten Eintrag von Verschmutzungen entsprechend stark vermehren, ist das in künstlichen Gewässern nicht der Fall. Das liegt daran, dass der für den Stoffwechsel von Mikroorganismen dringend benötigte Sauerstoff im Bodengrund bei der heute immer noch üblichen Bauweise von Teichen fehlt. Eine Durchströmung mit sauerstoffreichem Wasser durch auf der Folie liegenden Kies oder Geröll findet nicht statt und die fehlende Stoffwechselaktivität von Mikroorganismen führt jetzt zwangsläufig zu einer unglücklichen, aber durchaus vorhersehbaren Fehlentwicklung im Teichgewässer. Auch der Einwand, dass man auf Kies und Bodengrund beim Bau des Teiches verzichtet habe, vermag nicht zu überzeugen. Ganz im Gegenteil; sind es doch gerade die besonderen „hygienischen“ Betriebsweisen so genannter Koiteiche, die offensichtlich Probleme bereiten, die es eigentlich angesichts des technischen Aufwands gar nicht geben dürfte.
Wie sonst wären Berichte über Krankheiten und Algenplagen durchgängiges Thema jeder Ausgabe einschlägigen Fachzeitschriften? Die Segnungen der Technik lassen offensichtlich vergessen, dass man
das Prinzip der biologischen Wasserreinigung, die das Leben auf diesem Planeten erst ermöglicht hat, nicht außer acht lassen darf.
Mikrobielle Reduktion des Nitrats über die Nitritstufe zu elementarem Stickstoff (N2). Die Denitrifikation findet unter anaeroben Bedingungen statt. Sie ist der natürliche Weg zur Entfernung von Stickstoff aus dem Wasser.
Organismen, die tote organische Stoffe abbauen und mineralisieren, überwiegend heterotrophe Bakterien und Pilze, wie sie in Teichkraft Schlamm-Minus enthalten sind. Destruenten sind in der Lage größere Teile mit Hilfe von Enzymen zerkleinern.
Gesamtheit der toten organischen Partikel, die im Wasser schweben (Kolloide) oder am Grund des Gewässers als Schlamm abgelagert sind.
Passiver Transportprozess - Alle Teilchen, wie Moleküle und Ionen, sind in einem Flüssigkeitsraum in ständiger Bewegung (durch die kinetische Energie). Diese ständige Bewegung der Teilchen wird auch als Brown-Molekularbewegung bezeichnet. Der zufällige Zusammenstoß von Teilchen ist natürlich von der Konzentrationsdichte abhängig. An einem Ort hoher Konzentration finden viele Teilchenzusammenstöße statt. Dies führt zu einem gerichteten Teilchentransport entlang des Konzentrationsgefälles. Ein einfaches Beispiel wäre ein Tropfen Tinte in einem Glas Wasser: Die Tinte verteilt sich (diffundiert) solange im Wasserglas, bis das gesamte Wasser blau gefärbt aussieht und somit die Konzentration der Tinte relativ einheitlich im Wasser vorliegt. Die Diffusionsgeschwindigkeit hängt von mehreren Faktoren ab: u.a. Art des Lösungsmittel, Temperatur und der zu diffundierenden Teilchen(form). Ein weiterer passiver Stofftransport ist z.B. die Osmose
Energiegewinnung aus der aufgenommenen Nahrung
eines Salzes in seine Ionen
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Eisen ist im Spurenbereich für Fische und Pflanzen lebensnotwendig und liegt in zweiwertiger und dreiwertiger Form vor. Ist das Wasser sauerstoffarm, liegt es als zweiwertige Form Fe2 vor und ist wasserlöslich. Brunnenwasser aus Moorgegenden enthält regelmäßig Fe. Dieses kann an den Kiemen der Fische ausflocken und die Kiemenlamellen verstopfen und die Atmung behindern.
Tipp: Bei der Zugabe von eisenhaltigem Wasser dieses in die erste Filterkammer leiten und dort gleichzeitig den Sauerstoff-Stabilisierer Teichkraft Oxy-Kalk P deponieren. Auf diese Weise entsteht die Ausflockung im Filter und Fische sind nicht mehr gefährdet. Verbindliche
Höchstgrenzen für Fe sind aus der Fachliteratur nicht bekannt. Im allgemeinen gilt, dass Wasser nicht mehr als 0,1 mg/l enthalten soll.
Beschreibt die Zone, bis in welche das Licht vordringt. Als Faustregel gilt: 2,5 x Secchi-Scheibe. In Teichen reicht diese meist bis zum Boden, da sie nicht so tief sind.
Unerwünschte Zunahme eines Gewässers an Nährstoffen und damit verbundenes nutzloses und schädliches Algen- und Pflanzenwachstum. Die so genannte Eutrophierung ist verbunden mit häufigen Algenblüten, geringer Sichttiefe und zeitweise totalem Sauerstoffschwund in der Tiefe des Gewässers.
Nährstoffüberangebot
zeitweise übermäßige Algenproduktion, geringe Sichttiefe, über längere Zeiträume hinweg totaler Sauerstoffschwund in der Tiefe, Nährstoffbelastung hoch.
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Gattungen fädiger oder watteförmiger Grünalgen mit ungefähr 1000 bekannten Arten finden sich sowohl im Süß- als auch im Salzwasser. Fadenalgen sind natürlicher und notwendiger Bestandteil jeglicher Lebensgemeinschaften im Gewässer. Eine Anhäufung von Nährstoffen führt dazu, dass sich Algen explosionsartig vermehren und damit nicht nur für Ärger beim Nutzer sorgen. Schlimmer noch: Bei weiterem Wachstum kommt es zu Kohlensäuremangel und einem dadurch bedingten rasanten Anstieg des pH-Werts mit schlimmen Folgen für den Teich; insbesondere durch eine Schädigung der Mikrofauna. Im weiteren Verlauf spricht man dann von einem Umkippen des Gewässers.
Fadenalgenvernichter unterliegen der Biozidrichtlinie. Der Einsatz von Fadenalgenvernichter darf auf keinen Fall die Biozönose (Lebensgemeinschaft von Tieren und Pflanzen) eines Teiches schädigen. Kupferhaltige und/oder systemisch wirkende Biozide dürfen in naturnah errichteten Badegewässern nicht verwendet werden. Hilfreich und unproblematisch für eine dauerhafte Reduzierung von Fadenalgen ist der Multi-Algenvernichter 02-Clean aus der TeichkraftCollection.
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Die Filterung des Teiches ist ein Thema, dass die meisten Teichbesitzer beschäftigt. In erster Linie soll sie klares Wasser erzeugen. Dafür sorgen mechanische Filter, zu denen das Wasser mittels Pumpe oder Schwerkraft befördert wird. Mechanische Filter sind Bürsten, Siebe oder Schwämme. Ein großes Problem der mechanischen Filter ist die Verstopfungsgefahr aufgrund der ständig anfallenden Feststoffe. Daher ist ein regelmäßiger Reinigungsaufwand erforderlich. Eine zweite wichtige Funktion des Filters ist die biologische Reinigung des Wassers, die in der Regel nicht ausreichend dimensioniert ist. Eine biologische Reinigung kann, sofern der Teich entsprechend gebaut ist, auch im Teich selbst stattfinden. Werden Fische gehalten, ist eine nach der mechanischen Filterung weitere biologische Reinigungsstufe, wie sie beispielsweise durch BELLvital Bodenfiltersysteme zur Verfügung stehen, zwingend. Auf diese Weise werden auch die unsichtbaren Problemstoffe nachhaltig beseitigt.
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hochwertige Nahrungsergänzung zur Stärkung des Immunsystems und Stabilisierung des Stoffwechsels. Mit dem frischen Basisprodukt aus der TeichkraftCollection können gesunde und appetitliche Futterkugeln in unterschiedlicher Größe und individueller Zusammensetzung bedarfsgerecht selber hergestellt werden.
wird bei der Fischhaltung im Teichgewässer erforderlich, um den Bedarf der Fische an Nährstoffen zu decken. Fische haben unterschiedlichste Ansprüche an das Futter. Koi können in dieser Hinsicht als normale Karpfen betrachtet werden, die aufgrund ihrer Beliebtheit als Speisefisch, hinsichtlich ihrer Ernährungsansprüche gut untersucht sind. Ein hervorragendes Ergänzungsfutter für wertvolle japanische Koi ist das thermisch unbehandelte Futter Fisch-Manna aus der TeichkraftCollection.
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siehe Wasserhärte.
Indikatorfarbstoff und Messreagenz für das Messen der Gesamthärte sind beim GH-Test üblicherweise in einer einzigen Tropfflasche vereint. Dadurch wird die Handhabung einfach: Die Anzahl der verbrauchten Tropfen bis zum Farbumschlag entspricht üblicherweise der Gesamthärte in °dGH (Deutsche Gesamthärte).
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Handelsname für ein speziell aufbereitetes besonders calziumkarbonathaltiges Reinigungssubstrat. Grain-Reinigungssubstrate werden in BELLvital Wand- und Bodenfiltersystemen für die Besiedlung mit Biofilmen und die dauerhafte Elimination und Anlagerung von problematischen Nährstoffen (Phosphat) eingesetzt.
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Ernährungsweise, bei der organische Kohlenstoffverbindungen für den Aufbau der körpereigenen Substanz aufgenommen werden (alle Tiere).
Ablagerung von Faulschlamm, Verödung der Makrobiozönose (Fauna), tagsüber höchste Sauerstoffübersättigung, nachts absolute Sauerstofffreiheit.
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Huminstoffe, chemisch nicht klar definierte, hochpolymere organische Verbindungen von meist dunkler Farbe. Huminstoffe bleiben beispielsweise beim mikrobiellen Abbau organischer Substanz (v.a. Laub) zurück, bzw. werden gebildet. Huminstoffe spielen in Gewässern eine große Rolle als Kationenaustauscher und Komplexbildner. Sie senken den pH-Wert und entfalten eine bakterizide Wirkung. Humin ist beispielsweise im Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthalten und als biologischer Wasseraufbereiter durch kein chemisches Präparat zu ersetzen. Auch die schädliche Wirkung von intensiver Sonneneinstrahlung auf die empfindliche Schleimhaut von Fischen wird durch die im Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthaltenen Humine deutlich verringert.
doppelt kohlensaures Salz mit Säurewasserstoffrest.
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können bei starker Belichtung vorliegen, wenn die Pflanzen zuerst die freie Kohlensäure verbrauchen, dann die Hydrogenkarbonatkohlensäure und schließlich noch den Karbonaten ihre Kohlensäure entreißen. (siehe unter Karbonathärte)
Fische verfügen im Gegensatz zu Säugetieren über kein ausgeprägtes Immunsystem. Die Schleimhaut gilt daher als wichtiger äußerer Schutzmantel zur Abwehr von krankmachenden Parasiten und Bakterien. Allerdings ist die Schleimhaut nur ca. 1/5000 ml dünn und daher sehr empfindlich vor mechanischen Einwirkungen (Kescher). Aber auch wenn schattenspendende Pflanzen fehlen, nimmt die Schleimhaut Schaden bei intensiver Sonneneinwirkung. Das unspezifische Immunsystem – vor allem bei Koi – kann über die Fütterung eines hochwirksamen Ergänzungsfuttermittels, wie z.B. Fisch-Manna aus der TeichkraftCollection von BELLvital stabilisiert werden.
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Ionenaustausch findet in der Natur an Tonmineralen, organischer Substanz oder freien Metalloxiden statt. Mit künstlichen Ionenaustauschern können heute die Wasserhärte, Karbonathärte oder Nitrat vermindert, bzw. entfernt werden. Ionenaustauscher, die positiv geladene Ionen austausche, nennt man Kationenaustauscher. Ionenaustauscher, die negativ geladene Ionen austauschen, nennt man Anionenaustauscher.
Calziumkarbonat (auch kohlensaurer Kalk); Branntkalk (CaO), entsteht durch Erhitzen von Calciumkarbonat (Entfernung von CO2). Branntkalk wird in Verbindung mit Wasser zu gelöschtem Kalk (Ca(OH)2), Hydratkalk.
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Der pH-Wert wird bestimmt durch das Gleichgewicht zwischen Kohlensäure (CO2) und Kalk (CaO) bzw. Calciumhydrogenkarbonat Ca(HCO3)2 im Wasser. Ein ausgewogenes Gleichgewicht und eine ausreichende Konzentration wird als „gut gepuffert“ bezeichnet und ist vorhanden, wenn das Wasser nur so viel Hydrogenkarbonate und (Karbonate) enthält, wie durch freie Kohlensäure in Lösung gehalten werden, bzw. am Ausfallen gehindert werden. In diesem Fall sind pH-Schwankungen nicht sehr groß. Man spricht dann von einem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht. In schlecht gepuffertem Wasser ( z.B. Regenwasser) können bereits kleinere Mengen von Säure oder Alkali den pH-Wert verändern. Aber auch bei gut gepuffertem Wasser steigt durch Kohlensäureentzug infolge reichlichen Algen- und/oder Pflanzenwuchs der pH-Wert in den alkalischen Bereich von über 10.
Karbonathärte und Säurebindungsvermögen SBV sind praktisch gleiche Begriffe.
Während die Karbonathärte (KH) in Härtegraden (°dKH) angegeben und gemessen wird, liegt der Maßeinheit der SBV immer mmol/Liter zugrunde. Umgerechnet wird wie folgt:
1 mmol/l entspricht 2,8 ° Karbonathärte. Alkali wird von der Kohlensäure gebunden. Säure wird von Calciumhydrogencarbonat gebunden. Als Bildner der Karbonathärte gelten Carbonat- und Hydrogencarbonat-Ionen nur dann, wenn auch ein entsprechender Calcium- oder Magnesium-Partner zu finden ist. Insofern kann die Karbonathärte (KH) niemals größer sein als die Gesamthärte.
Merke: Je höher die Karbonathärte ist, je höher ist der pH-Wert.
Bei kalkreichem Wasser und starken Algen- oder Pflanzenwuchs wird nach längerer Sonneneinstrahlung am Abend der pH-Wert bis über 10 ansteigen, da bei der Photosynthese freie Kohlensäure verbraucht und bei der Assimilation Kohlensäure auch dem Hydrogencarbonat die Kohlensäure entrissen wird. Im Gegensatz dazu ist der pH-Wert nach erhöhter Kohlensäureausscheidung am frühen Morgen niedriger.
Merke: Je niedriger die Karbonathärte ist, je niedriger ist der pH-Wert.
Bestimmt wird der pH-Wert durch den Einfluss der Kohlensäure. Zu hohe Konzentrationen an freier Kohlensäure können für Fische gefährlich werden, besonders unter Eis, da dann das überschüssige Kohlendioxid nicht entweichen kann.
Aber: Wird Kohlensäure entzogen, beispielsweise durch Störung infolge Eutrophierung oder zu starker Wasserbewegung, wird der pH-Wert z.B. auf über 9 oder 10 steigen. Jetzt beginnt das Calciumhydrogencarbonat zu zerfallen, bzw. sich umzuwandeln in Kalk nach folgender Gleichung: Ca(HCO3)2 > CaCO3 + H2CO3
Kalk ist wasserunlöslich. Nach gängiger Lehrmeinung entsteht durch den Fällungsprozess auch Kohlensäure, die dem weiteren pH-Anstieg entgegen wirkt. In der Praxis verläuft diese Reaktion allerdings so langsam, dass ein weiterer pH-Wert Anstieg bei Fortschreiten der Eutrophierung nicht zu vermeiden ist. Gleichzeitig sinkt jedoch die Karbonathärte. Das kann in vielen Teichen laufend während der Vegetationsperiode beobachtet werden. Das ist keinesfalls eine erfreuliche Tatsache sondern eine deutliche Warnung: Hier fehlt Kohlensäure.
Anmerkung:
Die Frage muss erlaubt sein, ob überhaupt ein Grund zur viel beschworenen Anhebung der Karbonathärte besteht, solange bereits ein geringer Teil von wenigstens 1 mval/l, das sind ca. 3 °dH (Deutsche Härtegrade) ein drastisches Absinken des pH-Wertes verhindert? Guido Hückstedt argumentiert in seinem Buch „Aquarienchemie“, dass bei geringen 0,7° dKH schon geringste Mengen an Kohlensäure, wie sie mit der Durchlüftung aus der Umgebungsluft zugeführt wird, ausreichend für ein pH-Gleichgewicht sind. Der Verfasser kann die Aussage bestätigen. Über viele Jahre wurde mittels Umkehrosmose aufbereitetes Wasser für die Haltung von Koi benutzt. Das entsalzte Wasser wurde lediglich mit wenig Leitungswasser so verschnitten bis sich ein pH-Wert von 7-7,5 einstellte. Trotz reichlicher Fütterung von rund 100 kg Koi in 10.000 Liter Wasser und ausschließlich biologischer Filterung stabilisierte sich der pH-Wert zwischen 6,9 und 6,0 und begann erst nach 5-6 Wochen langsam weiter zu sinken. Vor dem Erreichen kritischer pH-Werte (unter 5) wurde mittels 20%igem Teilwasserwechsel der pH-Wert wieder auf pH-Wert 7,5 angehoben. Das Ergebnis war für jeden sichtbar: Wuchsfreudige und gesunde Koi sowie keinerlei Algenprobleme.
Hinweis:
Wenn beim Wassertest keine Gesamthärte (GH) feststellbar ist, dagegen Karbonathärte(KH) festgestellt wird, ist trotzdem die Karbonathärte mit Null zu bewerten. In einem solchen Fall enthält das Wasser zwar Hydrogencarbonat, aber keine Calcium- oder Magnesiumhydrogencarbonate sondern andere Hydrogencarbonate, fast immer Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) . Diese fallen bei steigendem pH-Wert nicht als Kalk aus, sondern verbleiben im Wasser, so dass der pH-Wert weiter steigt.
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KH-Messreagenz zur Ermittlung der Karbonathärte. Unverzichtbarer Bestandteil bei jeder Wasseranalyse.
Hochansteckende Viruserkrankung der Koi und der gewöhnlichen Karpfen. Der Virus ist mittlerweile in vielen Ländern (Israel, England, Deutschland, Japan) aufgetreten. Die Symptome sind starke Schäden an den Kiemen (Nekrosen), Schleimverlust und Hautverletzungen. Die Krankheit kann bis zum Massensterben ganzer Bestände führen und betrifft Fische aller Altersklassen bei Wassertemperaturen zwischen 18-28° C.
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Kohlendioxid, ein notwendiger Bestandteil des Teichwassers, vor allem wegen des natürlichen Puffersystems in Zusammenhang mit der Karbonathärte (KH) und der pH-Wert senkenden Wirkung.
CO2 ist darüber hinaus der wichtigste Pflanzennährstoff überhaupt. Kohlendioxid löst sich leicht im Wasser und bleibt dort als Gas gelöst, wobei ein kleiner Teil sich in Kohlensäure (H2CO3) umbildet. Die Kohlensäure ist wasserchemisch die wichtigste Säure von Teichgewässern; sie senkt den pH-Wert und reagiert mit Kalk, wobei dann Calciumhydrogencarbonat entsteht. Dieses ist, neben dem Magnesiumhydrogencarbonat der Bildner der Karbonathärte. Bei Kohlensäuremangel zerfällt dieses wieder in Kohlensäure und unlösbaren Kalk. Gefährliche CO2 –Konzentrationen treten in natürlichen Gewässern kaum auf. Gefahr besteht bei geschlossener Eisdecke im Winter, wenn beispielsweise die durch Atmung der Fische oder durch anaeroben Abbau (Gärung, Fäulnis) freigesetzte Kohlensäure nicht entweichen kann
entsteht mit Ammoniak zusammen bei Fäulnisprozessen und ist ein Stoffwechselprodukt. Bei einer Kohlensäurevergiftung erholen sich die Fische sofort nach Beseitigung der Ursache, bzw. wenn man den pH um eine Einheit erhöht. Ab pH 8,00 ist Kohlensäurevergiftung ausgeschlossen. pH nur erhöhen, wenn Ammoniaknachweis negativ ausfällt. Kohlensäure tritt im Fischgewässer in drei Formen auf:
- Gebunden als Calciumcarbonat oder Magnesiumcarbonat
- Gebunden als Calciumhydrogencarbonat, bzw. Magnesiuzmhydrogencarabonat
- als freie gelöste Kohlensäure, darüber hinaus als überschüssige Kohlensäure.
Bei der Kohlensäurebestimmung werden alle drei genannten Verbindungen erfasst. Die Kenntnis von pH-Wert und Karbonathärte macht dies möglich. Dazu wird zunächst aus der gemessenen Karbonathärte das SBV errechnet gemäß der nachfolgenden Umrechnungstabelle 1 (nach Krause). Beispiel: Gemessen wird eine Karbonathärte von 4 und ein pH-Wert von 8. Die Karbonathärte entspricht dann einer SBV von etwa 1,4.
Beispielrechnung: SBV = 1,4 mmol/l
pH = 8
Faktor lt.Tabelle = 1,2
Kohlensäuregehalt = 1,2 x 1,4 = 1,68 mg/l CO2
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Extrem hohe pH-Werte sind auf das Fehlen von Kohlensäure zurück zu führen. Insbesondere hohe Phosphorbelastungen im Teichgewässer tragen zum extrem hohen Kohlenstoffbedarf der Algen bei. Die mangelnde Verfügbarkeit von nutzbarem Kohlendioxid führt zu schweren Fehlentwicklungen des Teiches infolge extrem steigender pH-Werte.
Kolloide sind winzige schwebende und die Sicht behindernde Verunreinigungen im Teichgewässer und entstehen überwiegend aus suspendiertem Eiweiß, also restlichem Futter, Kot von Fischen und Wassertieren sowie organischen Bestandteilen, wie beispielsweise Cellulose aus abgestorbenen Pflanzenteilen. Kolloide Trübungsstoffe sind nicht etwas als ein Gebilde aus Fusseln und Partikeln anzusehen, das im Filter hängen bleibt wie Straßenschmutz am Fußabtreter. Vielmehr sind es positiv und negativ geladene Ionen, die sich gegenseitig abstoßen und dadurch in der Schwebe halten. Die Trübstoffe bestehen aus besonders kleinen Teilchen mit einer Durchschnittsgröße von 0,0001 mm und sind im Teichwasser in unterschiedlichen Mengen vorhanden. Die Konzentration kann mehrmals täglich zwischen absolut Null und stark positiv pendeln und macht sich dann als unliebsame Sichtbehinderung bemerkbar. Auch der feinste Filterschwamm ist nicht in der Lage, kolloide Trübstoffe festzuhalten. Die im Wasser fein verteilten Substanzen werden von Mikroorganismen mit Hilfe von im Wasser gelösten Sauerstoff abgebaut. Durch diesen biologischen Abbauprozess werden Nährstoffe freigesetzt, die den Pflanzen und Algen für ihr Wachstum zur Verfügung stehen. Es entsteht so leicht ein Überangebot an Nährstoffen, was dann wiederum infolge des verschobenen C:N:P-Verhältnisses zu einer unliebsamen Einschränkung der mit dem Stoffwechsel beschäftigen Mikroorganismen führt und Nährstoffkonkurrenten auf den Plan ruft, die das Wasser jetzt in unliebsamer Weise weiter trüben. Gemeint ist die Algenblüte; das sind Schwebealgen, die sich innerhalb kürzester Zeit derart vermehren, dass man häufig Fische nicht mehr erkennen kann. Die bisherige Annahme, dass Schwebealgen (grünes Wasser) durch Zooplankton (Wasserflöhe) wieder geklärt wird, entpuppt sich meistens nur als Wunschvorstellung. Bei der heutigen mehr technisch orientierten Betriebsweise von Teichen entwickeln sich keine nennenswerten Nährstoffkonkurrenten.
Tipp: Bei Ingebrauchnahme von Filtern, Inbetriebnahme neuer Teiche, nach Wasserwechsel, Schlammabsaugen mittels Staubsauger und Arbeiten im Teich kommt es häufig zu lang anhaltenden Wassertrübungen infolge Kolloidbildung durch aufgewirbelte organische Schmutzpartikel; also Schlamm. Die Zugabe von Teichoptimal Kombi-Schnellklärer 1+2 aus der TeichkraftCollection bewirkt, das die Wegbereiter für das Auftreten von Algenblüten, die so genannten Kolloide vom Filter erfasst und von Mikroorganismen abgebaut werden können. Mechanische Filter sind unmittelbar nach Zugabe „eingefahren“ und der Teich wird wieder klar.
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Verstopfung der Poren von Filtermedien in Bodenfiltern durch die Anlagerung von Schwebstoffen. Auch das Wurzelwachstum von Wasserpflanzen (Schilf) verhindert die gleichmäßige Durchströmung des Filterkörpers. Bei den neuartigen Wand- und Bodenfiltersystemen von BELLvital wird Kolmation verhindert, weil die anfallenden organischen Schmutzfrachten von spezialisierten Mikroorganismen abgebaut werden. Übrig bleibt nur Kohlensäure und Wasser. Der biologische Abbau wird vollautomatisch in Abhängigkeit des Filtervolumens, der Wassertemperatur, der biologischen Aktivität der beteiligten Mikroorganismen sowie Strömungsgeschwindigkeit gesteuert.
die Gesamtheit der tierischen Organismen in einem Lebensraum, so genannt, weil sie sich von vorgebildeten organischen Stoffen ernähren: die Primär-Konsumenten von pflanzlicher Biomasse, die Sekundär-Konsumenten von tierischem Material. Streng genommen sind auch die heterotrophen Mikroorganismen Konsumenten; sie werden aber zweckmäßigerweise als Destruenten bezeichnet, weil sie nur tote organische Substanz verwerten.
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= (Cu2+)-Ionen sind vor allem für die Mikrobiologie von Teichgewässern äußerst giftig. Gelöste Kupfersalze gelten als stark Gewässer schädigend und dürfen daher für die Algenbekämpfung im naturnah betriebenen Teichgewässer nicht eingesetzt werden, da die Toleranzgrenze für die Biozönose sehr gering ist.
Leitfähigkeit ist die Bezeichnung und das Maß für denGesamtsalzgehalt, also die Summe aller im Wasser gelösten Salze, gleichgültig, um welche es sich handelt. Je mehr Salze gelöst sind, je höher ist die elektrische Leitfähigkeit, ausgedrückt in Mikrosiemens (µS/cm). Da das Wasser den Strom umso besser leitet, je mehr Salze gelöst sind, kann man Rückschlüsse auf die Wasserbeschaffenheit ziehen. Die Salze der Härtebildner sind Hauptverursacher für den Gesamtsalzgehalt, so dass man eine relativ verbindliche Aussage nach folgendem Muster treffen kann: Gesamtsalzgehalt dargestellt durch: .... Grad Karbonathärte; .... Grad Sulfathärte; restliche Salze, bestehend aus z.B.Natriumchlorid (NaCl)
Als ungefährer Richtweg kann man 1° dGH Gesamthärte einer Leitfähigkeit von 33µS/cm zuordnen. Werden also in einem Wasser von 15° dGH nicht ca. 500 µS/cm sondern 1000 µS/cm gemessen, so sind neben Calcium- und Magnesiumsalzen noch wesentliche Mengen
anderer Salze im Wasser enthalten, wie z.B. Natrium- (Kochsalz) oder Kaliumsalze. Der Gesamtsalzgehalt bestimmt den osmotischen Druck des Wassers (siehe Osmose) und ist deshalb eine wichtige Messung für die Bewertung von Gewässern. Fische und Pflanzen vertragen einen Wechsel von niedriger zu höherer Leitfähigkeit in aller Regel gut. Umgekehrt muss man vorsichtiger verfahren, da durch Aufquellen der Zellen vor allem empfindliche Pflanzen regelmäßig eingehen. Ein Wasserwechsel sollte daher nur schrittweise erfolgen. (siehe auch Schwerpunktthema Leitwertmessung in der Wasseranalyse)
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Elektrode mit 4-poligem Messverfahren, Bestandteil desBELLvital Wasseranalysenkoffers. Gemessen wird Süßwasser von 100 – 3000 µS/cm. Die Leitfähigkeit einer Lösung ist stark temperaturabhängig. So hat z.B. die gleiche Wasserprobe
bei 10° C eine LF von 350µS/cm,
bei 25° C eine LF von 500µS/cm und
bei 40° C eine LF von 650µS/cm.
Um die Messwerte miteinander vergleichen zu können, ohne immer die dazugehörige Temperatur zu nennen, wird der LF-Messwert auf 25° C normiert. Das heißt, der an der Station angezeigte Messwert ist die Leitfähigkeit, die die Wasserprobe bei 25° C hätte, unabhängig davon, bei welcher Temperatur gemessen wird. Daraus geht hervor, dass für eine genaue Messung der Leitfähigkeit auch die Temperatur der Probe genau gemessen werden muss. Dazu muss der Sauerstoffsensor, der ja den Temperatursensor enthält, ebenfalls mindestens 5 cm in der Probe eingetaucht sein. Bei der Messung ist zu beachten, dass der LF-Sensor leicht bewegt wird, damit ggfs. in der unteren Abdeckkappe enthaltene Luft durch die seitlichen Öffnungen herausgedrückt wird, da es sonst zu Fehlanzeigen kommt. Die Elektrodenstifte müssen regelmäßig gesäubert werden, da sich sonst durch Schmutz elektrische Brücken bilden die ebenfalls das Messergebnis fälschen. (Geeignet für die Reinigung ist bei der LF-Elektrode z.B. eine alte Zahnbürste)
Lehre von den stehenden und fließenden Gewässern auf dem Festland.
Der durchlichtetete Bereich eines Gewässers; in Seen die mit Algen und höheren Wasserpflanzen bewachsene Uferzone. Teichgewässer bestehen aufgrund ihrer geringen Tiefe ausschließlich aus Litoral.
mäßige Produktion von Algen, zeitweise Algenblüten, mittlere Sichttiefe, geringe bis mäßige Sauerstoffzehrung wie auch Nährstoffbelastung.
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Ein Gas, dass beim anaeroben mikrobiellen Abbau organischer Stoffe entsteht. Da Methan so gut wie nicht im Wasser löslich ist, entweichen bei Anhäufung von Methan Gasblasen aus dem Gewässer.
unter diesem Begriff versteht man kleine, einzellige Lebewesen wie Bakterien, Hefen und Pilze. Hier sind Bakterien gemeint, welche Teil des biologischen Kreislaufs im Teich sind; sie wandeln beispielsweise das giftige Nitrit in das ungiftige Nitrat um.
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einwertiges Ion; wesentlicher Bestandteil des Kochsalzes (NaCl)
Funktionelle Verknüpfung von Pflanze, Pflanzenfresser, Tierfresser (=Produzent – Primärkonsument – Sekundärkonsument – Endkonsument) mit Stoff- und Energietransport. Im Gewässer ist die Nahrungskette miteinander vernetzt.
Verbindung von Natrium und Chlor zu einem Salz, im allgemeinen als Kochsalz bezeichnet. Natrium (Na+) hat in geringen Konzentrationen eine beruhigende Wirkung auf Fische. Ebenfalls wurde eine Reduzierung des Sauerstoffverbrauchs (ca. 20%), eine Senkung der Schleimabsonderung und eine Stabilisierung physiologischer Regulationsmechanismen nachgewiesen. Die Cl-Ionen bewirken
ebenfalls eine Absenkung der giftigen Wirkung von Nitrit. Auch gegen Parasitenbefall helfen Kurzbäder.
Die speziellen Koi- und Teichtabs aus der TeichkraftCollection werden beispielsweise bei Stress-Situationen (Transport) und bei Parasitenbefall erfolgreich angewendet.
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Die Nichtcarbonathärte umfasst als Inhaltsstoffe des Wassers den Calcium- und Magnesiumgehalt, der den Chloriden (Cl), Sulfaten (SO4) und Nitraten (NO3) zuzuordnen ist.
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Bezeichnung für beteiligte autotrophe Mikroorganismen an der Nitrifikation. Der Begriff autotroph bezieht sich auf die Herkunft des Zellkohlenstoffs: der Mikroorganismus ist autotroph, wenn der Zellkohlenstoff überwiegend durch Fixierung von C02 gewonnen wird. Nitrifizierer sind ein klassisches Beispiel für autotrophe Mikroorganismen. Manche handelsüblichen Nitrifizierer werden durch Licht inaktiviert. Dagegen wird die Aktivität der in Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthaltenen autotrophen Mikroorganismen dadurch gewährleistet, das die Kulturen unter Licht (Raumbeleuchtung und Tageslichteinfluss) angezogen werden und dabei auch sehr gut wachsen. Auch die Qualitätskontrolle erfolgt unter Lichteinfluss. Da sich Mikroorganismen gerne anheften, sind sie vorrangig in den tieferen Schichten des Teichgewässers; insbesondere aber in den mineralischen Schichten der biologischen BELLvital- Wand- und Bodenfiltersystemen besonders aktiv.
Chemischer Vorgang, bei dem Ammonium unter Verbrauch von Sauerstoff zu Nitrat (NO3) umgeformt wird unter Beteiligung von den Bakterienarten Nitrosomonas und Nitrobacter. (siehe auch Starter Bakterien + Schlamm Minus-Bakterien)
Zwischenprodukt zwischen Ammonium und Nitrat. Nitrit gilt als gefährliches starkes Fisch-(Blut) Gift und bei Anwesenheit gilt als sicher, dass an der Oxidation von Nitrit zu Nitrat beteiligte Bakterien (Nitrobacter) nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind. Nachweis durch Nitrit-Test! Als Grenzwert für die Sterblichkeitsrate wird in der Fachliteratur ein Wert von 0,1 mg/l NO2 für Salmoniden und für Cypriniden (also auch bei Koi) ein noch geringerer Grenzwert von nur 0,03 mg genannt. Fische, die unter Nitriteinwirkung stehen fallen durch ihr Dahindämmern und plötzliche Schreckhaftigkeit bei äußeren Einflüssen auf. Wie fischgiftig Nitrit tatsächlich ist, hängt von der Form des Nitrits und vom pH-Wert ab. Ähnlich wie beim Ammonium/Ammoniak (nur umgekehrt) liegt bei höheren pH-Werten weniger fischgiftiges HNO2 (= salpetrige Säure) vor. Um also die Gefahr für Fische erkennen zu können, müssen sowohl Nitrit als auch der pH gemessen werden.
Maßnahmen bei Nitrit im Teichwasser:
Animpfen mit Teichkraft Teichstarter 2 in 1 und damit weiterbehandeln bis Nitritnachweis negativ (Test!); Vergrößerung des Filtervolumen, Reduzierung der Fütterung; Poröse Bodensubstrate einbringen; Fischbesatz reduzieren; UV-Lampen abschalten; ggfs.Wasserwechsel. Die Zugabe von Salz-Tabletten (Teichkraft Koi- und Teichtabs) vermindert die Giftwirkung ebenso wie ein pH-Wert über 7. Ergänzender Hinweis zur Berechnung des notwendigen Filtervolumens: Werden z.B. in einem Teich 40 kg Koi gehalten (das sind 20 Tiere mit einer Größe von durchschnittlich 45 cm) so wird die tägliche Futtermenge bei sommerlichen Temperaturen um 22°C etwa 2% = 800 g betragen. Damit 800 g Futter pro Tag von Bakterien umgebaut werden können, sind 160 qm aktiver Biofilm erforderlich. (0,8 kg x 200 m2/kg = 160 m2) Japanmatten haben beispielsweise eine Materialoberfläche von 210 m2 pro m3. Damit ergibt sich ein Filtermaterialvolumen (ohne Zwischenabstände) von einem ¾ Kubikmeter! (160m2 : 210m2/m3 = 0,76 m3) Zum Vergleich: Schaumstoff hat eine Material-Oberfläche von 450 m2/m3 – also mehr als doppelt so viel, so dass sich das Gesamtvolumen des Filtermaterials etwas mehr als halbiert. Damit eine Filterfläche möglichst schnell mit einem aktiven Biofilm besetzt wird, ist die Zugabe von Teichkraft Starterbakterien und Teichkraft Schlamm Minus Bakterien aus dem Teichkraft-Pflegeprogramm unabdingbar.
Tipp: Beim Betrieb von BELLvital-Bodenfiltersystemen gilt Nitrit im Wasser als ausgeschlossen.
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Das Nitrat-Ion entsteht als Endprodukt bei der bakteriellen Umsetzung von organischen Verunreinigungen, wie sie in jedem Teich anfallen: Bakterielle Oxidation von Nitrit (NO2) + Sauerstoff (O) zu Nitrat (NO3). Im Gegensatz zu Nitrit ist Nitrat nicht giftig und wird von Fischen noch in Werten von über 200 mg/l toleriert. Bei hoher Belastung des Teichgewässers kann der Sauerstoffverbrauch infolge des Umbaus von Nitrit zu kritischen Situationen führen, wenn der Grund der Belastung nicht erkannt und beseitigt wird. Auch reduzieren hohe Nitratwerte infolge der Bildung von Salpetersäure die Karbonathärte und senken den pH-Wert sowie begünstigen verstärkten Algenwuchs bei gleichzeitiger Störung des Pflanzenwuchses. Bei vorübergehendem Filterstopp, oder Anwendung formalinhaltiger Medikamente besteht doppelte Gefahr: a) durch Rückwandlung von Nitrat zu
Nitrit; b) durch damit einhergehende erhebliche Sauerstoffreduzierung!
Nährstoffarmut: geringe Planktonproduktion, hohe Sichttiefe, meist ganzjährig Sauerstoffsättigung bis zum Seegrund, geringste Nährstoffbelastung Mechanische Filter produzieren zwar sauberes Wasser, lassen aber die Nährstoffe im System. Ausgereifte biologische naturnahe Filtermethoden entfernen Nährstoffe oder legen sie dauerhaft fest. Beides ermöglicht das zum Patent angemeldete Wand- und Bodenfiltersystem von BELLvital; dort wird tatsächlich oligotrophes Wasser produziert.
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Unter organischen Verbindungen werden mit Kohlenstoffatomen aufgebaute gerüstartige Verbindungen verstanden, an die weitere Elemente, u.a. Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor gebunden sind. In natürlichen Gewässern ist etwa 20mal mehr totes organisches Material (tierische und pflanzliche Ausscheidungen, abgestorbene Organismen) gelöst, als in der lebenden Biomasse (Fische, Pflanzen, Plankton) gebunden sind. Obwohl diese
Verunreinigungen in künstlichen Teichgewässern unerwünscht sind, beeinflussen sie positiv das Wachstum und die Entwicklung von Fischen und Pflanzen.
Da also einerseits ein Mindestgehalt an organischer Substanz für künstliche Teichgewässer und seine Bewohner erforderlich ist, andererseits auch die Agressivität von frischem Wasser zu Schäden an Schleimhäuten und Kiemen bei Fischen führt, wird bei neu angelegten Teichen und bei Teilwasserwechsel von bestehenden Teichen durch Zugabe des natürlichen Wasseraufbereiters Teichkraft Teichstarter 2 in 1 das Teichwasser sofort fisch- und pflanzentauglich infolge der zugeführten organischen Substanzen und Mikroorganismen.
Passiver Transportprozess - Osmose als Sonderform der Diffusion: Unter Osmose wird die Wanderung von Wassermolekülen durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Trennwand (Membrane) verstanden. Ausgelöst wird diese „Wanderung“ durch ein Konzentrationsgefälle von angrenzenden Lösungen. Dabei versucht das Wasser (bzw. Lösungsmittel), das Konzentrationsgefälle auszugleichen, es wandert vom „dünneren“ Medium zum höher konzentrierten hinüber. Der osmotische Druck des Teichwassers wird vor allem durch den Salzgehalt geprägt (siehe Leitfähigkeit). So werden Koiteiche oft auf bis zu 0,5% (5 kg Salz auf 1000 l) aufgesalzen, z.B. um bestimmte Parasiten zu bekämpfen, den Giftgehalt von Nitrit zu mindern sowie den Stoffwechsel zu aktivieren, usw. Die Einwirkzeit von Salz sollte aber auf wenige Tage beschränkt bleiben, da sonst Organschädigungen (Nieren) die Folge sein können. Fische und Pflanzen vertragen einen Wechsel von niedriger zu höherer Leitfähigkeit in aller Regel gut. Umgekehrt muss man vorsichtiger verfahren, da durch Aufquellen der Zellen vor allem empfindliche Pflanzen regelmäßig eingehen. Ein Wasserwechsel sollte daher nur schrittweise erfolgen.
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Häufig sind das Reaktionen in Verbindung mit Sauerstoff, z.T. Verbrennungen. Sauerstoff ist ein oxidierender Stoff, er wird verbraucht.
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Während ein Sauerstoff-Molekül aus zwei Atomen besteht, haben sich beim Ozon 3 Gasmoleküle zusammengeschlossen. Es entsteht aus Sauerstoff durch Einwirkung von kurzwelliger UV-Strahlung sowie auch durch elektrische Entladung. Speziell für stark belastete Fischteiche (Zuchtanlagen) infolge Überbesatz kann der Einsatz von Ozon ein wertvolles Hilfsmittel beim Reinigungsprozess sein, da z.B. Eiweißabbauprodukte durch Ozon schneller zerlegt werden als beim biologischen Reinigungsprozess. Aus Fäulnisprozessen stammende bedenkliche Verbindungen und die gefährlichen Bakterientoxine können gar nicht erst entstehen, werden praktisch sofort entgiftet und das Wasser gleichzeitig keimfrei gemacht. Mit Ozonisierung erreicht man ohne Einsatz von Chemikalien Werte, wie sie sonst nur in den reinsten Wässern der Welt zu finden sind, z.B. einem Korallenriff oder Gebirgsbach; d.h., die Oxidationsstufe eines Wassers wird auf ihr höchstes Potential angehoben, das so genannte Redoxpotential. Wasser mit einem hohen Redoxpotential ist allerdings allenfalls für Riffbewohner tauglich, nicht jedoch für Teichbewohner. Entgegen manchmal geäußerter Behauptungen kann das bei der Ozonisierung entstandene Ammoniak und Ammoniumsalze durch Ozon nicht weiter abgebaut werden. Eine Oxidation von Ammonium zu Nitrat findet nicht statt. Das bleibt nach wie vor den Nitrifikanten vorbehalten und lässt daher mühelos den Schluss zu, dass die Ozonisierung eines neu eingerichteten Teiches unter allen Umständen solange zu unterlassen ist, bis die biologischen Oxidationsprozesse nachweislich in Gang gekommen sind.
Hinweis: Die unkontrollierte Abgabe von Ozon ins Teichwasser birgt ein gewaltiges Gefahrenpotenzial in sich, da Ozon keinesfalls harmlos ist und daher niemals ins offene Teichgewässer gelangen darf.
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bezeichnet den negativen Logarithmus von Wasserstoff-Ionen. Das bedeutet eine Verzehnfachung der Mengen an Säuren oder Basen pro pH-Stufe. Ein Wasser mit einem pH 5 enthält also zehnmal so viel Säure wie ein Wasser mit einem pH von 6 und dieses wiederum zehnmal so viel Säuren wie ein pH mit 7. Vereinfacht: Bezeichnung des Kräfteverhältnisses von Säuren und Basen im Wasser
Sauer = unter 7 ( hauptsächlich bestimmt durch die Kohlensäure)
Basisch = über 7 (hauptsächlich bestimmt durch die Carbonathärte)
Reines Wasser (H2O), destilliertes Wasser, hat einen pH von 7 – aber vorhandener Kohlendioxidgehalt in der Luft bildet sich um zur Kohlensäure und senkt den pH auf etwa 5,4 ab.
Für die Praxis ist die Kenntnis des pH-Wertes zwar interessant und wichtig, aber der Fisch selbst „schmeckt“ den pH-Wert nicht, sondern ihn interessieren (aus Selbsterhaltungstrieb) nicht die Wasserstoff-(H)-Ionen (je mehr (H)-Ionen, desto saurer das Wasser) oder Hydroxyd-(OH-Ionen) (je mehr davon vorhanden sind, um so alkalischer ist die Reaktion) sondern vielmehr, was an so einem H-Ion noch anionisch dranhängt. Hängt etwa das Anion Cl (Chlor) daran, wird die saure Reaktion durch HCI=Salzsäure, bedingt und das saure pH kommt durch die H-Kationen der Salzsäure zustande. So ist ein pH von 4, verursacht durch Salz- oder Schwefelsäure gefährlich und bei empfindlichen Fischen tödlich. Genau derselbe pH, verursacht durch Huminsäure, stellt keine akute Gefahr da, kann bei einigen Arten sogar von Vorteil sein. So wird schnell klar, wie unsinnig die Zugabe von Salzsäure, Phosphorsäure oder Schwefelsäure zur pH-Absenkung ist. Mit mineralischen Säuren (die ja auch in natürlichen Gewässern in diesen Mengen nicht zu finden sind) zerstört man das pH-Puffersystem und die Auswirkungen auf die Teichbewohner sind vermutlich ebenfalls eher negativ, da diese daran ja überhaupt nicht gewöhnt sind.
Erst mit der Bewertung des pH-Wertes im Zusammenhang mit der Karbonathärte und dem CO2-Gehalt ergibt sich eine professionelle Beurteilung. Die Bestimmung der Karbonathärte wird mit dem Tropf-Test KH durchgeführt. Damit sind zwei Werte bekannt, nämlich pH-Wert und Carbonathärte so dass sich damit auch der CO2-Gehalt nach Umrechnung in SBV mmol/l berechnen lässt. (siehe auch unter Kohlensäure und Carbonathärte).
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Einstab-Messfühler für elektrometrische pH-Messung mit der BELLvital Analyse-Mess-Station. Hiermit wird die höchstmögliche Messgenauigkeit erreicht. Für die Genauigkeit ist es wichtig, die Elektrode regelmäßig mit den Eichlösungen pH Pufferlösung 7+ 9 einzustellen. Die Pufferlösung wird in ein sauberes Teströhrchen gefüllt und darf, da sie durch den Gebrauch verunreinigt werden, nicht wieder zurück in die Vorratsflasche gegossen werden. pH-Elektroden müssen bei Nichtgebrauch feucht aufbewahrt werden. pH-Elektroden unterliegen einem normalen Verschleiß und müssen daher je nachGebrauch nach einiger Zeit erneuert werden.
Verbrauchte pH-Elektroden erkennt man daran, dass sie sich nur noch sehr langsam auf den Messwert einstellen und bei Verwendung von Pufferlösung 9 das Poti am Stecker der Mess-Station sich zwar in Richtung pH 10 verdrehen lässt, die Anzeige indessen um 9 herum stehen bleibt.
senkt den pH-Wert. Einsatz bei hohen pH-Werten, insbesondere bei drohender Ammoniakvergiftung. Das Präparat enthält keine mineralischen, sondern organische Säuren, die gleichzeitig die Wachstumsrate von Nitrifikationsbakterien aktivieren, die dann ihrerseits den Kohlensäureanteil im Wasser auf ganz natürliche Weise erhöhen und damit zur pH-Wert Senkung beitragen.
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Hohe Phospatgehalte gelten als Ursache für Algenplagen. Im Wasser sind stets drei Phosphatfraktionen nebeneinander vorhanden: anorganisch gelöstes Phosphat (Orthophosphat, HPO42-, H2PO4, je nach pH-Wert, organisch gelöstes Phoshat und organisch partikuläres Phosphat, also in Organismen (Pflanzen und Tiere) und Schlamm enthaltenes Phosphat. Alle Fraktionen zusammen sind das Gesamtphosphat, das einem vielfältigen biogenen Metabolismus im Gewässer unterliegt. Phosphat gelangt mit dem Fischfutter und durch Einträge aus der Luft ins Wasser. Phosphat ist in den meisten Fällen der limitierende Nährstoff für das Pflanzen- und Algenwachstum im
Teichgewässer.
Für Fische ist Phosphat unbedenklich und stellt neben dem Kalk den wichtigsten Dünger für Fischzuchtgewässer dar. Von Fischen und Pflanzen wird ständig Phosphor benötigt (Fischgräten bestehen zur Hälfte aus Calciumphosphat und das Fleisch der Fische enthält etwa 0,2% Phosphor). Pflanzen und Algen sind in der Lage, Phosphat zu speichern; geben es aber nach dem Absterben wieder frei. Durch die Zugabe von Teichkraft OXY-Kalk P, einem Sauerstoffstabilisierer wird Algen verursachendes Phosphat in unlösliches Calciumphosphat überführt und steht damit als Algennährstoff nicht mehr zur Verfügung.
ausschließliche Fähigkeit der Pflanzen, aus anorganischen Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie organische Stoffe (Biomasse) aufzubauen und dabei Sauerstoff zu produzieren. Die Photosynthese ist Grundlage allen Lebens auf der Erde.
Gesamtheit der im Freiwasser lebenden und mit der Wasserbewegung passiv treibenden Organismen: Bakterienplankton, Phytoplankton (Algen), Zooplankton (z.B.Wasserflöhe).
übermäßig hohe Algenentwicklung (oft Blaualgen), Sichttiefe nur im Zentimeterbereich, übermäßig hohe Sauerstoffzehrung im gesamten Wasserkörper, übermäßig hohe Nährstoffbelastung.
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tagsüber hohe Sauerstoffübersättigung, nachts Sauerstofffreiheit
Phototrophe Organismen bauen organische Substanz aus anorganischen Stoffen auf: im wesentlich sind das Pflanzen, Algen, Cyanobakterien (Blaualgen) und Bakterien, die primär Strahlungsenergie zur Bildung von Körpersubstanz verwenden.
Die Höhe der Redoxspannung (elektronisch gemessen) erlaubt Rückschlüsse über Oxidationsvorgänge im Wasser. Teichbesitzer; hier vor allem die Koiliebhaber, streben möglichst hygienische Verhältnisse an. In solchen glasklaren Teichen sind dann wegen der eingesetzten Technik (großvolumige Filter, Schlammabscheider, Ozonisatoren, UVC-Wasserklärer etc) wenig Nährstoffe und organische Substanzen vorhanden. Ein solches „sauberes“ Wasser ist geprägt von einer hohen Redoxspannung. Unberücksichtigt bleibt allerdings, das in den Heimat-Biotopen von Karpfen solche hohen Redoxwerte nicht vorkommen und für die Gesunderhaltung der Fische ein Gehalt an organischen Bestandteilen notwendig ist. Ein ausgezeichnetes Mittel, solche organischen Bestandteile in geringen Mengen dem Wasser beizumischen, besteht in der Zugabe von Huminen, wie sie im Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthalten sind.
Man könnte zusammenfassend sagen, dass im Teichwasser ein ständiger Kampf gegensätzlicher chemischer Kräfte stattfindet, wobei die eine Art oxidierend und die andere reduzierend wirkt. Bei einer hohen Redoxspannung werden Abfallprodukte schnell oxidiert. Umgekehrt wird in einem„verjauchten“ Teich mit niedriger Redoxspannung sich vorhandenes Nitrat in Nitrit zurückverwandeln. Gleichwohl gelten Gewässer mit eher niedriger Redoxspannung als nährstoffreich und damit als besonders für guten Pflanzenwuchs geeignet. Für die Messung der Redoxspannung kommt nur die elektronische Dauermessung mittels einer Platin-Bezugselektrode in Betracht.
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Das Gegenteil zur Oxidation; Elektrodenaufnahme. Reduzierende Stoffe sind beispielsweise organische Bestandteile wie Schlamm und Futterreste.
liegt im Wasser im Dissoziationsgleichgewicht mit dem Nitrit (NO2) vor. Bei niedrigen pH-Werten liegt ein hoher Anteil an salpetriger Säure vor mit schädlichen Wirkungen auf den Fischorganismus.
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Messung des prozentualen gelösten Sauerstoffgehaltes und Umrechnung in mg/l erfolgen an der Analyse-Mess-Station von BELLvital. Ein so genanntes Gas-Gleichgewicht (Sättigung) ist vorhanden, wenn die Partialdrücke der im Wasser gelösten Gase (also auch Stickstoff und Kohlendioxid) denen in der Atmosphäre gleichen. Insofern führt die Nennung von „Sättigung“ wegen der % -Angaben häufig zu falschen Vorstellungen, weil der Eindruck entstehen kann, das Wasser eine begrenzte Aufnahmekapazität habe und mit 100% dann erschöpft sei. Das ist nicht so. In gut bewachsenen Teichgewässern kann bei intensiver Sonneneinstrahlung der Sauerstoffgehalt ganz wesentlich über 100% ansteigen. Eine im Sommer untersuchte Wasserprobe aus einem Teich mit viel Algen- und Pflanzenwuchs kann einen Wert von 200 % aufweisen. Wird die Probe anschließend durchlüftet sinkt der O2 – Gehalt wieder auf den Wert der Gleichgewichtstabelle. So wird klar, dass die so genannte „Sauerstoffsättigung“ immer nur im Zusammenhang mit der Temperatur und dem tatsächlich vorhanden Gehalt in mg/l gesehen werden kann. Das ist insofern von größter Wichtigkeit, als in einem Teich häufig Fische aus verschiedenen Biotopen gehalten werden. So wird eine Bachforelle, die in maximal 10° C kaltem Wasser bei mindestens 11 mg/l O2 in ihrem Biotop ganz munter schwimmt, in einem „sauerstoffgesättigten Wasser“ von 100 % bei einer Temperatur von 25° C nur rund 8,0 mg/l Sauerstoff vorfinden und darum an Sauerstoffmangel eingehen. Sauerstoff ist an allen oxidativen Prozessen beteiligt und gelangt sowohl aus der Atmosphäre in das Teichgewässer als auch über Unterwasserpflanzen und jede Art von Algen. Bei massiven Pflanzen- und Algenwuchs kann es zwar zu deutlichen Übersättigungen am Tage, dagegen zu Mangel während der Nachtstunden
kommen. Sauerstoffmangel tritt während der Nachtstunden deshalb auf, weil während dieser Zeit die Wasserpflanzen und Algen keinen Sauerstoff produzieren, sondern verbrauchen. Befinden sich größere Mengen an abgesunkenen ungelösten organischen Bestandteilen im Teich, ist das darüber stehende Wasser praktisch sauerstofffrei und Algen verursachendes Phosphat gelangt durch Rücklösung wieder ins freie Wasser. Um zu verhindern, dass infolge Abwesenheit von Sauerstoff eine Reduktion (chemisch-biologische Vorgänge laufen in umgekehrter Richtung ab) aus Nitrat Nitrit entsteht und giftige Ammoniumverbindungen sowie übel riechender Schwefelwasserstoff frei wird, sollte OXY-KALK P und zeitgleich die Zugabe von Schlamm Minus aus der TeichkraftCollection erfolgen.
an der BELLvital Analyse-Mess-Station. Das Ergebnis der Sauerstoffmessung ist temperatur- und luftdruckabhängig; wird in % angegeben und muss daher in mg/l gemäß der Umrechnungstabelle % sat in mg/l umgerechnet werden. Die Eichung des Sensors wird in der Kalibrierkammer vorgenommen. Gleichzeitig wird mit dem Sensor die Temperatur erfasst. Der Sensor muss (auch beim Transport) immer feucht gehalten werden, da sonst die empfindliche Membrane an der Sensorspitze Schaden nimmt. Während handelsübliche Sauerstoffsensoren als Verbrauchsgut nach Erschöpfung entsorgt werden, besteht bei den von BELLvital verwendeten Sensoren die Möglichkeit des Austausches.
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Dieses „Notfallpulver“ aus der TeichkraftCollection wird zur Unterstützung des „Schlammabbaus“ in den sauerstoffarmen Tiefenzonen des Teichgewässers eingesetzt. Wegen der langsamen bis über 3 Monate wirksamen Abgabe von Sauerstoff ist es auch ein ausgezeichnetes (Überlebens-) Mittel für die Überwinterung der
Teichbewohner. Mit der Zugabe von Oxy-Kalk P wird außerdem Phosphat in unlösliches Calciumphosphat überführt und steht damit als Dünger für Algen nicht mehr zur Verfügung.
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(auch als Säurekapazität bezeichnet) und Karbonathärte sind praktisch gleiche Begriffe. Während die Karbonathärte in Härtegraden (°dKH) angegeben wird, liegt der Maßeinheit SBV immer mmol/Liter zugrunde. Für die Umrechnung gilt: 1 mmol/l entspricht 2,8 ° Karbonathärte.
Entgegen der langläufigen Meinung, dass bei einem hohen Säurebindevermögen (SBV) der pH-Wert „gut gepuffert“ ist und daher nicht in den problematischen alkalischen Bereich bis pH 10 abdrifteten kann, muss diese Meinung offensichtlich revidiert werden. Nach einer Untersuchung von Kurt Bauer-Schiemenz, Fischgesundheitsdienst Bayern „Zur Bedeutung der Kohlensäure in Karpfenteichen“ besteht weder die behauptete Pufferwirkung von Hydrogenkarbonat gegenüber den biogenen pH-Wert-Veränderungen noch kann Hydrogenkarbonat unmittelbar Kohlensäure freisetzen. Die Tragweite dieser Untersuchung ist noch gar nicht bei den Herstellern von so genannten pH-Wert regulierenden Puffersubstanzen angekommen oder wird, das ist zu vermuten, tot geschwiegen. Immerhin verdanken eine Reihe marktgängiger Produkte ihre Existenz der bisher vertretenen Meinung ihrer Macher, dass die Zufuhr von Karbonaten einen zu hohen pH-Wert durch Zufuhr von Kohlensäure senkt. Das ist offenbar nicht der Fall. Insofern müssen alle Maßnahmen darauf zielen, den Bestand an Organismen zu dezimieren, die übermäßigen Kohlensäure-Bedarf verursachen, und das sind nun einmal Algen. Wie schon aufgezeigt, sind pH-Wert-Steigerungen, die durch Kohlensäureverbrauch infolge von massiven Algen- oder Pflanzenwuchs verursacht werden, durch ein höheres Puffervermögen nicht zu verhindern. Gleichwohl kann bei geringem Gehalt an freier Kohlensäure bei weichem Wasser der pH-Wert zu niedrig sein. Für diesen Fall wird das SBV (Säureverbindungsvermögen) mit der Erhöhung der Karbonathärte durch Zugabe von Teichkraft Optimal Kombi 1 gepuffert.
abgestorbene, ganz oder teilweise durch Mikroorganismen abgebaute organische Substanz am Grund eines Gewässers. Bei aeroben Abbau wird Sauerstoff verbraucht und es entsteht neben Kohlensäure (CO2) auch Schwefelwasserstoff und Methan (Faulgase). Die spezialisierten Starterbakterien in Teichstarter 2 in 1 sowie die den Schlamm reduzierenden Mikroorganismen in Schlamm-Minus aus der TeichkraftCollection sorgen für zusätzliche Bakterienaktivität im Teichgewässer und unterstützen die Selbstreinigungskräfte des Teiches durch Volumenverringerung des organischen Schlamms.
speziell formulierte Mischung von Mikroorganismen: Aus Eiweiß, Zellulose, Fett, Kohlehydraten wird durch die in Teichkraft Schlamm Minus enthaltenen spezialisierten Mikroorganismen Ammonium
gebildet. Teichkraft Starter Bakterien (Nitrifikaten und Denitrifikanten) oxidieren Ammonium weiter auf Nitrit, Nitrat und N2 (molekularer Stickstoff). Damit Filter und neueingerichtete Teiche schneller einen
aktiven Biofilm bilden, ist die Zugabe sowohl von Starter- als auch von Schlamm-Minus-Bakterien notwendig.
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Schwefelwasserstoff ist im Wasser nur in Abwesenheit von Sauerstoff stabil und liegt in einem vom pH-Wert abhängigen Dissoziationsgleichgewicht vor. Quelle von Schwefelwasserstoff im Teich kann der anaerobe Abbau von Proteinen (z.B. aus dem Fischfutter) sein.
Als (Schwer-) Metall bezeichnet man unterschiedliche Verbindungen, die im Wasser in verschiedener Form vorliegen können und deren Vorhandensein und Giftwirkung vom Vorhandensein oder Fehlen anderer Substanzen abhängig ist. Bekannt sind u.a. Kupfer, Mangan, Nickel, Zink, Cadmium, Chrom, Eisen, Quecksilber, Zinn, Arsen sowie Aluminium. Die Giftwirkung von Aluminium wird z.B. bei einem ausreichenden Gehalt an Carbonathärte verringert oder aufgehoben.
künstlich angelegter Teich im Privatgarten. Die Wasserreinigung erfolgt im Unterschied zum Pool nicht durch Chlor oder andere chemische Zusatzstoffe sondern durch biologische Klärung. Da auch die Desinfektion biologisch durch Besiedlung von Mikroorganismen erfolgt, gelten Schwimmteiche inzwischen auch im kommunalen Bereich als Alternative zum traditionellen gechlorten Freibad. Während die Klärung naturnaher Schwimmteiche üblicherweise über bepflanzte Regenerationszonen erfolgt, basiert das zum Patent angemeldete BELLvital-Schwimmteichsystem ausschließlich auf der Reinigungsleistung von Mikroorganismen, die auf einem dotierten Filterkorn innerhalb eines genau berechneten Filtervolumens im Wand- und Bodenfilter angesiedelt werden und sich zum Biofilm ausbilden.
bakterieller Abbau von Verunreinigungen; in erster Linie betrifft das den Abbau organischer Substanzen durch pflanzliche und tierische Organismen. Je größer das Ökosystem, desto größer seine Selbstreinigungskraft.
Bakterien, die Ammonium in Nitrit und Nitrat umwandeln, so genannte Nitrifikanten. Nitritprobleme gibt es häufig bei nicht eingefahrenen Filtern und frischem Teichwasser sowie bei Überbesatz mit Fischen. Eine Impfung mit Starterbakterien empfiehlt sich sofort im Frühjahr beim „Starten“ des Filters sowie beim Nachweis von Nitrit. Eine praktikable Anwendung besteht darin, dass die in Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthaltenen Nitrifikationsbakterien auf die Filtermedien (Schwämme) gegeben wird. Bei einer vorhandenen Filtermedienfläche von 160 m2 (siehe Beispielrechnung unter NO2) entwickelt sich daraus theoretisch durch schnelle Generationszeiten ein einlagiger aktiver Biofilm mit einer Konzentration von 8 x 1013 Zellen (also eine Zehn mit dreizehn Nullen) der durch weitere Konzentration auf mehrere aktive Lagen anwächst.
Tipp: Filter mit Wasser füllen, Pumpe abstellen, Teichkraft Teichstarter-Bakterien und Teichkraft Schlamm-Minus-Bakterien zugeben und 1-2 Stunden mit dem Wiedereinschalten der Filterpumpe warten, damit eine Besiedlung der Schwämme erfolgen kann.
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Stickstoff kommt im Teichgewässer als organische und anorganische Verbindung vor. Dabei kann der anorganisch gebundene Stickstoff im Wasser in drei Formen vorliegen: als Ammonium, Nitrit und Nitrat. Als organische Stickstoffverbindungen werden die Zwischenverbindungen (Ausscheidungen von tierischen Konsumenten) bezeichnet, wie sie beim Eiweißabbau durch Bakterien anfallen.
Teichsubstrat für die Ansiedlung von Mikroorganismen. Gute Substrate sind offenporig (gebrannte Tonmineralien) und verhalten sich neutral im Wasser. Sie können sowohl im Filter als auch als Bodengrund verwendet werden. So genannte dotierte Substrate, wie z.B. BELLvital-Grain vermögen infolge der spezialisierten Mikroorganismen im aktiven Biofilm Algen verursachendes Phosphat sowohl zu verbrauchen als auch dauerhaft zu deponieren.
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Bei der Erfassung von Wasserparametern, insbesondere beim Sauerstoff, spielt die Temperatur eine Rolle. Die Temperatur muss bei der Sauerstoffmessung berücksichtigt werden.
(siehe Sauerstoffsensor)
Die Temperatur wird auch als Lebensverkürzer oder Lebensverlängerer bezeichnet. Im Warmen lebt es sich sozusagen schneller und schöner; gleichzeitig aber kürzer. Ähnlich verhält es sich bei wechselwarmen Tieren, vor allem bei Fischen. In wärmeren Gewässern wird ein Karpfen (Koi) allenfalls 40 Jahre alt, in kalten Teichen kann er allerdings ein Alter von 100 Jahren erreichen.
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Tropftest für verschiedene Wasserparameter, wie z.B. GH-; KH-; pH und Nitrit-Test, usw.
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ein zum Patent angemeldetes System für die biologische Reinigung von naturnahen Gewässern durch spezialisierte Mikroorganismen. Es werden sowohl die sichtbaren organischen Bestandteile eliminiert als auch Algen verursachende Nährstoffe, wie beispielsweise Phosphor- und Stickstoffverbindungen sowie humanpathogene Keime. Infolge der automatisch gesteuerten Wasser-Umwälzrate unter Beachtung der biologischen Aktivität werden die Sicht behindernde Algenblüten und Trübungen vermieden. Weitere ausführliche Infos unter dieser Website.
Das Molekül setzt sich aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff zusammen. Aufgrund ihrer chemischen Struktur liegen immer unzählige Wassermoleküle aneinandergereiht vor. Im Wasser können sich die unterschiedlichsten Stoffe lösen; erwünschte wie auch unerwünschte. Bei Problemen mit Teichwasser geben die verschiedenen Wasserparameter, wie beispielsweise Gesamthärte, Karbonathärte, pH-Wert, Sauerstoffgehalt und Leitwert wertvolle Hinweise. Im BELLvital-Labor werden darüber hinaus auch so genannte Nährstoffanalysen für die Beurteilung der Wassergüte und Vorschläge für eine Problembeseitigung mit herangezogen
Leitungswasser, Regenwasser und Brunnenwasser ist normalerweise für Fische ungeeignet und muss daher aufbereitet werden, damit bestimmte Inhaltsstoffe, so genannte Chelatoren, die Agressivität mildern und Mikroorganismen den laufenden Eintrag von Schadstoffen eliminieren. Ein biologischer Wasseraufbereiter, wie er beispielsweise im Teichkraft Teichstarter 2 in 1 enthalten ist, übertrifft jeden chemischen Wasseraufbereiter in seiner biologischen Wirkung und ist daher durch chemische Chelatoren nicht zu ersetzten.
Summe der gelösten Erdalkalien (Alle Erdalkali-Ionen werden erfasst, bestehend aus Calcium-, Magnesium-, Barium- und Strontium-Ionen). Die Messung der Gesamthärte in Einheiten °d (Deutsche Grad) ist veraltet, wird aber meist besser verstanden und daher weiter benutzt. Als Maßeinheit für die Gesamthärte ist das mmol/l (Millimol pro Liter) gesetzlich vorgeschrieben. Die Gesamthärte gibt eine gute Vorstellung vom Gesamtsalzgehalt des Wassers(siehe Leitfähigkeit). Die Karbonathärte KH (also der ausfällbare Teil der gesamten Härte) ist im Normalfall immer geringer als die Gesamthärte GH. Die Differenz zwischen KH und GH ist die so genannte Nichtkarbonathärte (NKH), die durch Chlorid, Sulfat und Nitrat verursacht wird.
Der Unterschied in der Messung von GH und KH liegt darin begründet, dass bei der GH-Messung (Tropf-Test) alle Erdalkali-Ionen erfasst werden; also hauptsächlich Calcium- und Magnesium-Ionen. Bei der KH-Messung werden dagegen die Hydrogencarbonat-Ionen und gelöste Carbonat-Ionen erfasst. Mit der Zugabe von Teichkraft Optimal-Kombi 1 wird gleichermaßen die Gesamthärte + Karbonathärte im Teichwasser erhöht.
die Sichttiefe behindernde Trübstoffe. Trübstoffe bestehen überwiegend aus so genannten Kolloiden. Trotz Filterbetrieb kommt es dann zu keiner nennenswerten Wasserklärung. Abhilfe bringt der Universal-Wasserklärer aus der TeichkraftCollection. Kolloide Trübungen entstehen bei der Neueinrichtung von Teichen, bei Reinigungsarbeiten am Teich durch Aufwirbeln von Schlamm, abgestorbene Algen und durch eine negative Verschiebung des C:N:P-Verhältnisses. Mit Teichkraft Teichoptimal-Kombi 1+2 wird eine Regulierung erreicht und das Wasser dank der „Kraft der kleinen Helfer“ in kurzer Zeit wieder klar. Auch mechanische Filter sind nach der Zugabe sofort „eingefahren“ und schaffen klare Wasserverhältnisse.
Mineral, besteht aus so genannten kristallinen Gerüstsilikaten mit einer dreidimensionalen Struktur und kanalförmigen Hohlräumen. Für die Wasserreinigung in Filtersystemen geeignet ist natürlich vorkommender Zeolith mit einem möglichst hohen Clinoptilolitanteil von über 80%; insbesondere wegen ihrer Fähigkeit des Ionenaustausches - schädliches Ammonium wird austauschbar gebunden. Zeolith kann durch eine konzentrierte Kochsalzlösung regeneriert werden.
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Verursacher der Badedermatitis. Ursachen: Hautaffektionen, so genannte Badedermatitiden können neben chemischen Badezusätzen, wie z.B. Chlor, auch durch Bakterien, Pilze und durch höhere Organismen, wie z.B. Quallen und Zerkarien verursacht werden. Verantwortlich für die Zerkariendermatitis sind Larven von Enten-Trematoden, die von Wassergeflügel eingetragen werden. Die geschlechtsreifen Saugwürmer leben in der Darmwand von Enten und ihre Eier gelangen mit dem Kot ins Wasser und führen zur Infektion des Zwischenwirts Schnecke. Hier entwickeln sich die Larven – die Zerkarien- und gelangen in großen Mengen wieder ins Wasser, so sie aktiv herumschwimmen. Beim Eindringen in den Fehlwirt Mensch werden die Larven allerdings bereits in der Haut abgetötet, was sich in Form von Dermatitis (Juckreiz) äußert. Bekämpfung nur durch Sanierung des Badegewässers möglich. Absammeln der Schnecken unterbricht den infektiösen Zyklus zwischen Enten und Schnecken.